Buchverfilmungen im Frühling: Diese Roman-Hits kommen jetzt ins Kino und ins Streaming

Im Frühling zwischen März und Juni 2026 erwarten dich viele spannende Buchverfilmungen – als Serien und Filme, im Kino und im Streaming. Der Überblick.

Auch wenn gerade im Januar und Februar die meisten Filme und Serien starten, hat auch der aufkommende Frühling einiges zu bieten, vor allem auch für Freunde guter Buchverfilmungen. Jetzt ist außerdem Award-Saison (welche Buchverfilmungen 2026 für den Oscar nominiert sind, findest du hier), die von vielen spannenden Starts begleitet wird. Wir zeigen dir einen Überblick aller Buchadaptionen, die zwischen März und Juni 2026 im Kino und im Streaming starten.

Christian Bale als Frankensteins Monster in „The Bride“.
Quelle: IMAGO / Landmark Media
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Neue Buchverfilmungen im März 2026

„Young Sherlock“

Die Serie von Amazon Prime ist keine direkte Adaption von Arthur Conan Doyles Werken, sondern basiert auf der „Young Sherlock“-Reihe des britischen Autors Andrew Lane. Hero Fiennes Tiffin (der Neffe von Ralph und Joseph Fiennes) spielt den Titelhelden, Max Irons (der Sohn von Jeremy Irons) seinen Bruder Mycroft Holmes. Inszeniert wurde die 8-teilige Serie von Guy Ritchie, der auch schon zwei Kinofilme rund um Sherlock Holmes drehte. Wie auch dort geizt die Serie nicht mit Action-Einlagen, deren inhaltlicher Sinn allerdings streitbar ist. Amazon Prime, ab 4. März 2026.

„The Bride! – Es lebe die Braut“

Streng genommen ist „The Bride“ keine Buchverfilmung, denn das Musical basiert auf dem 1935er Horrorfilmklassiker „Frankensteins Braut“. Diesmal ist der walisische Charakterdarsteller Christian Bale als Monster zu sehen und die Irin Jessie Buckley („Hamnet“) als dessen aus einer toten Verbrecherin erschaffene Braut. Regie führte die Schauspielerin Maggie Gyllenhaal. Deutscher Kinostart für „The Bride“ ist am 5. März 2026.

„The Chronology Of Water“

„Twillight“-Star Kristen Stewart gibt mit dem Film „The Chronology of Water“ ihr Regiedebüt und wird dafür mit Lorbeeren überschüttet. „Sperrig, schräg, wild und wütend – aber keine Sekunde langweilig“ schreibt etwa das Magazin Cinema und schwärmt über Hauptdarstellerin Imogen Poots, sie sei „nichts weniger ale eine Naturgewalt, die sich mit vollem Körpereinsatz in die Rolle wirft.“ Großes Lob also für einen Film, der schwierige Themen behandelt und nicht darauf aus ist, die Protagonistin sympathisch erscheinen zu lassen. Das auf der Autobiografie der 62-jährigen Autorin Lidia Yuknavitch basierende Werk erzählt von einer selbstzerstörerischen Leistungsschwimmerin, die von sexuellem Missbrauch und Alkoholismus in der Familie geprägt ist. Kinostart ist am 5. März 2026.

„Vladimir“

Die Netflix-Verfilmung des Bestsellers der amerikanischen Autorin Julia May Jonas zeigt Rachel Weisz als Professorin, die sich auf eine Liebschaft mit einem wesentlich jüngeren Kollegen einlässt und in eine gefährliche Abhängigkeit gerät. Die acht Folgen laufen ab dem 5. März 2026 bei Netflix.

„Scarpetta“

Seit 1990 erschienen 25 „Scarpetta“-Romane der US-amerikanischen Bestseller-Schöpferin Patricia Cornwell. Jetzt hat Amazon eine prominente Darstellerin für die patente Rechtsmedizinerin Kay Scarpetta gefunden: Niemand geringeres als Nicole Kidman übernimmt die Krimi-Rolle, außerdem sind u.a. Simon Baker und Jamie Lee Curtis zu sehen. Die acht Folgen laufen ab dem 11. März 2026 bei Amazon Prime Video.

„Für immer ein Teil von dir – Reminders of Him“

Colleen Hoover ist eine Bestseller-Queen und deshalb in jüngster Zeit auch für Kinostoffe heiß begehrt. Einige Monate vor dem Thriller „Verity“ im Herbst startet das romantische Drama „Für immer ein Teil von dir – Reminders of him“ in den Kinos. Darin erleben wir das Drama um eine junge Gefängnisinsassin, die während der Haft Mutter wird und später versucht, ihre Tochter kennenzulernen. Zwischen den Fronten steht der beste Freund ihrer verstorbenen großen Liebe. Kinostart ist am 12. März 2026.


„Imperfect Women“

Die britische Autorin Araminta Hall schrieb mit „Die dritte Freundin“ einen „fesselnden Roman über unerfüllbare Erwartungen und Geheimnisse, die schwelen und tödlich werden.“ Die Serienadaption „Imperfect Women“ verspricht also ordentlich Thrill und menschliche Abgründe. Start ist am 18. März 2026 bei Apple TV.

„Der Astronaut“

Andy Weir ist SciFi-Fans schon von seinem erfolgreich verfilmten Roman „ Der Marsianer“ ein Begriff. Sein 2021 unter dem Originaltitel „Project Hail Mary“ erschienener Roman „Der Astronaut“ wurde jetzt mit Ryan Gosling und der deutschen Schauspielerin Sandra Hüller verfilmt. Gosling spielt einen Lehrer und Molekularbiologen, der auf einer Solo-Weltraummission helfen muss, die Sonne vor dem Erlöschen zu retten. Dabei erhält er Unterstützung der besonderen Art. Kinostart ist am 19. März 2026.

„Lucky Luke“

Es ist eine kleine Sensation: Fast auf den Tag genau nach 34 Jahren gibt es erstmals wieder eine „Lucky Luke“-Serie mit echten Menschen. Das gab es bisher nur einmal: 1992 mit Terence Hill in der Hauptrolle. Ob der neue Darsteller Alban Lenoir als Lonesome Cowboy überzeugen kann, sieht man ab dem 23. März auf Disney+.

„Pillion“

Das Drehbuch des queeren Indie-Films basiert auf dem im Jahr 2020 veröffentlichten Roman „Box Hill“ des britischen Schriftstellers Adam Mars-Jones. Zu sehen ist die Geschichte eines schüchternen Mannes, der den Anführer eines Motorradclubs kennenlernt und mit ihm in eine SM-Beziehung mit klarer Sklaven-Herren-Rollenverteilung gerät. Kinostart ist am 26. März 2026.

„Jo Nesbøs Harry Hole“

Der Name der Serie sagt schon, womit sie punkten will: Mit der Prominenz des norwegischen Krimiautors Jo Nesbø und seiner mittlerweile 13-teiligen Krimireihe rund um den Ermittler Harry Hole. Dargestellt wird der vom deutsch-norwegischen Schauspieler Tobias Santelmann, der sich in der Serie auch um Korruption und Machtmissbrauch in den eigenen Reihen kümmern muss. Start bei Netflix ist am 26. März 2026.

„Nautilus“

Eigentlich wollte Disney+ die Reihe um Kapitän Nemo bringen, doch jetzt kommt sie zuerst in der Mediathek des ZDF und dann im TV. Die 10 Folgen zeigen Abenteuer auf dem Unterseeboot Nautilus, halten sich aber nicht an Jules Vernes Roman „20.000 Meilen unter dem Meer“. Streaming-Start beim ZDF ist am 27. März, TV-Premiere am 3. April auf ZDFneo.

Im März ist auch Leipziger Buchmesse. Hier ist ein Bericht vom ersten Tag.

Hero Fiennes Tiffin, Zine Tseng und Donal Finn bei der Premiere von „Young Sherlock“.
Quelle: IMAGO / AFF-USA

Neue Buchverfilmungen im April 2026

„Les Misérables – Die Geschichte von Jean Valjean“

Unscheinbar startete am 2. April ein französischer Film in den Kinos, der einen der großen Stoffe aufgreift. Dabei werden hier gerade einmal die ersten 150 Seiten von Victor Hugos „Die Elenden“ (1862) thematisiert.

„Testaments: die Zeuginnen“

Die Fortsetzung der Erfogsserie „The Handmaid's Tale“ nach Margaret Atwoods „Der Report der Magd“ soll nahtlos anschließen und startet am 8. April 2026 auf Disney+ mit drei Folgen am Stück und weiteren im wöchentlichen Rhythmus.

„The History of Sound“

Fans des irischen Schauspielers Paul Mescal kommen in diesem Literaturfilmjahr voll auf ihre Kosten. Nachdem er schon den Shakespeare in „Hamnet“ spielte, ist er hier als musikalisches Wunderkind im Amerika um den ersten Weltkrieg zu sehen, das nach romantischen Monaten mit einem Kollegen nur schwer im Leben sesshaft werden kann. Autor der Vorlage ist Ben Shattuck, der auch das Drehbuch schreib – anhand seiner zwei Kurzgeschichten „Die Geschichte des Klangs“ und „Origin Stories“. Kinostart ist am, 9. April 2026.

„Only Margo“

Die Dramedy-Serie nach „Margo's Got Money Troubles“ von Rufi Thorpe erzählt von einer schwangeren 19-Jährigen (Elle Fanning), die sich selbst um ihr Kind kümmern muss. Aus Geldnot nutzt sie eine Erotik-Plattform und wird dort zum Star. Margos Mutter wird von Michelle Pfeiffer gespielt und auch Nicole Kidman gehört zum illustren Cast. Apple+ zeigt ab 15. April 2026 drei Folgen und dann bis zum 20. Mai jeweils eine wöchentlich.

„Vier minus drei“

Die Vorlage der österreichischen Musikerin und Autorin Barbara Pachl-Eberhart ist kein Roman, sondern eine autobiografische Schilderung, wie sie den Unfalltod ihres Mannes und ihrer Kinder verkraftet. Das wurde jetzt als Spielfilm umgesetzt und läuft ab dem 16. April 2026 im Kino.

„Allegro Pastell“

In diesem deutschen Film nach Leif Randt spielen Jannis Niewöhner und Sylvaine Faligant ein Millennial-Paar, dass sich in den Jahren 2018 und 2019 mit den Tücken einer modernen Beziehung auseinandersetzen muss. Das Ganze gibt es im Kino ab 16. April 2026.

„Das Geisterhaus“

Mit „Das Geisterhaus“ schuf die chilenische Autorin Isabel Allende 1982 einen monumentalen Bestseller, der eine Familie durch die jüngere, bewegte Geschichte ihres Landes begleitet. Nach der epischen Kino-Verfilmung von 1993 kommt im April erstmals eine Serienadaprion des Stoffes. Produziert übrigens von „Desperate Housewifes“-Star Eva Longoria. Ab 29. April 2026 auf Amazon Prime Video.

„Der Teufel trägt Prada 2“

Dazu ist wohl nicht mehr viel zu sagen. Die Fortsetzung der Modezirkus-Komödie ließ 20 Jahre auf sich warten und basiert wieder auf einem Buch von Lauren Weisberger. Im Kino ab 30. April 2026.

„Der Wunderweltenbaum“

Der Familienfilm mit Claire Foy („The Crown“) und Andrew Garfield („The Amazing Spiderman“) basiert auf der Kinderbuchreihe „The Faraway Tree“ von Enid Blyton. Die Kinder der Genannten entdecken einen gewaltigen Zauberbaum, der sie in quietschbunte Welten und Abenteuer entführt. Kinostart ist am 30. April 2026.

Hugh Jackman in „Glennkill“.
Quelle: IMAGO / Landmark Media

Neue Buchverfilmungen im Mai 2026

„Glennkill: Ein Schafskrimi“

Die u.a. mit Hugh Jackman und Emma Thompson starbesetzte Krimi-Komödie basiert auf einem 20 Jahre alten deutschen Bestseller und dürfte ein tierisches Familienvergnügen werden. Darin liest ein Schäfer seiner Herde jeden abend Krimis vor. Als er tot aufgefunden wird, ermitteln die Schafe auf eigene Faust. „Glennkill“ läuft ab dem 14. Mai 2026 im Kino.

„Remarkably Bright Creatures“ 

Satte 64 Wochen hielt sich der Roman von Shelby Van Pelt auf der Bestsellerliste der New York Times. In dem Mystery-Drama spielt Hollywoodstar Sally Field eine Witwe, die eine besondere Verbindung zu einem Oktopus entdeckt und zusammen mit einem jungen Mann auf die Spur eines großen Mysteriums kommt. Der Film ist ab 8. Mai bei Netflix zu sehen.

„Off Campus“

Lang erwartet startet die Serienadaption von Elle Kennedys Romanreihe am 13. Mai auf Amazon Prime Video. Zu sehen ist ein romantisches College-Drama über die unerwartete Liebesgeschichte zwischen einer Musikstudentin und dem Star-Eishockeyspieler der Universität.

„Ein Münchner im Himmel“

Ein verstorbener Münchener Taxifahrer hat keine Lust auf den Himmel und wird mit einer Mission seine Familie betreffend zurück zur Erde gesandt. Der zugrundeliegende satirische Kurzgeschichte von Ludwig Thoma gehört zu den Klassikern der bayrischen Literatur und stammt bereits aus dem Jahr 1911. Der Film startet im Kino am 14. Mai 2026.

„Achtsam morden“ (2. Staffel)

Nachdem die erste Runde der Serie mit Tom Schilling ein weltweiter Erfolg war, startet am 28. Mai 2026 die zweite Staffel bei Netflix. Wieder geht es in der Adaption von Karsten Dusses Büchern um einen gestressten Anwalt, der durch ein Achtsamkeitsseminar lernt, seine Work-Life-Balance durch extrem bewusste Morde an Mandanten und Mafiabossen wiederherzustellen, um Beruf und Familie in Einklang zu bringen.

Tipp: Den kompletten Jahresüberblick der Buchverfilmungen 2026 findest du hier. Und wenn dich das Thema interessiert, gibt es hier alles, was du zu Buchverfilmungen wissen musst.

Neue Buchverfilmungen im Juni 2026

„Kap der Angst“

Zum dritten Mal wurde jetzt der 1958 erschienene Roman „The Executioners“ von John D. MacDonald verfilmt. Nach den Kinofilmen „Ein Köder für die Bestie“ von 1962 und „Kap der Angst“ von 1991 tritt nun Hollywoodstar Javier Bardem in die Fußstapfen von Robert Mitchum und Robert DeNiro als rachsüchtiger Ex-Häftling Max Cady. In weiteren Hauptrollen spielen Amy Adams und Patrick Wilson. Zu sehen ist die Mini-Serie ab dem 5. Juni 2026 bei Apple TV.

Pinterest Pin „Young Sherlock“: Wenn du glaubst, die Serie basiert auf Arthur Conan Doyle, liegst du falsch!