Bücher für Fans von Freida McFadden: Diese Psychothriller solltest du lesen
Du liebst Freida McFaddens Psychothriller und bist auf der Suche nach ähnlichen Büchern? Hier sind fünf Empfehlungen für spannende Pageturner.
Dunkle Geheimnisse, psychologische Abgründe und überraschende Wendungen: Freida McFadden weiß, wie sie ihre Leser*innen fesselt. Mit „Wenn sie wüsste“ (2023) gelang der amerikanischen Autorin auch in Deutschland der Durchbruch. Seitdem begeistert sie mit der „Housemaid“-Reihe und Thrillern wie „Die Kollegin“ (2025), „Der Lehrer“ (2025) und „Der Freund“ (2025) eine große Fangemeinde.
Was McFaddens Bücher so fesselnd macht, ist die Mischung aus hohem Tempo und überraschenden Wendungen. Ihre Geschichten spielen mit Vertrauen und Misstrauen und führen dich immer wieder auf falsche Fährten. Genau diese Mischung aus psychologischem Nervenkitzel, dunklen Geheimnissen und unerwarteten Enthüllungen bieten auch die folgenden fünf Buchtipps bekannter Thrillerautoren.
#1 „Verity“ von Colleen Hoover (2018)
Die junge Autorin Lowen Ashleigh erhält den Auftrag, die erfolgreiche Buchreihe der verunglückten Schriftstellerin Verity Crawford zu Ende zu schreiben. Dafür zieht sie in das Haus der Familie ein. Dort findet sie ein Manuskript, das verstörende Einblicke in Veritys Leben und ihre Gedanken gewährt. Doch Lowen weiß nicht, ob sie dem Inhalt glauben kann.
„Verity“ ist für Fans von Freida McFadden besonders interessant, weil die Geschichte mit Manipulation, Geheimnissen und der Frage nach Wahrheit und Täuschung arbeitet. Das Buch erzeugt Spannung dadurch, dass du ständig neue Informationen erhältst und deine Einschätzung der Figuren verändern musst. Auch hier steht eine scheinbar normale familiäre Situation im Zentrum, hinter der sich dunkle Abgründe verbergen. Die Verfilmung von „Verity“ kommt im Oktober 2026 ins Kino.
#2 „Hope's End – Du kannst dich nicht verstecken“ von Riley Sager (2023)
In „Hope's End“ ranken sich jahrzehntelang Gerüchte um ein abgelegenes Anwesen: In einer schrecklichen Nacht werden fast alle Familienmitglieder getötet. Nur die damals 17-jährige Lenora Hope überlebt. Jahrzehnte später kommt eine junge Pflegerin in das inzwischen heruntergekommene Haus und beginnt, die Ereignisse von damals zu hinterfragen.
Riley Sager verbindet eine abgeschlossene Umgebung mit Familiengeheimnissen und einer Vergangenheit, die Stück für Stück ans Licht kommt. Das erinnert an McFaddens Vorliebe für Situationen, in denen hinter einer scheinbar normalen Fassade etwas Beunruhigendes verborgen liegt. Auch die Frage, welcher Version der Ereignisse du glauben kannst, spielt eine zentrale Rolle.
#3 „Das Sanatorium“ von Sarah Pearse (2021)
In den Schweizer Alpen wurde ein ehemaliges Sanatorium in ein exklusives Hotel umgebaut. Als eine Frau während eines Schneesturms verschwindet, wird der luxuriöse Rückzugsort plötzlich zu einem abgeschotteten Schauplatz für Ermittlungen. Die ehemalige Polizistin Elin Warner versucht herauszufinden, was tatsächlich passiert ist.
„Das Sanatorium“ ist atmosphärischer und langsamer erzählt als die typischen Thriller von Freida McFadden, bietet aber eine ähnliche Grundidee: Menschen befinden sich an einem begrenzten Ort, während Misstrauen und Geheimnisse die Beziehungen untereinander bestimmen. Besonders Fans von McFaddens „Die perfekte Schwester“ könnten Gefallen an der klaustrophobischen Atmosphäre finden.
#4 „Weil niemand sie sah“ von Lisa Jewell (2024)
Als ein junges Mädchen plötzlich verschwindet, verändert sich das Leben eines gesamten Wohnviertels. Jahre später tauchen neue Hinweise auf und bringen längst verdrängte Erinnerungen zurück. Nach und nach zeigt sich, dass die Menschen, die dem Mädchen nahestanden, möglicherweise mehr über ihr Verschwinden wissen, als sie zugeben. Lisa Jewell erzählt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven und verbindet ein ungelöstes Verschwinden mit Familiengeheimnissen und zwischenmenschlichen Beziehungen.
Das macht „Weil niemand sie sah“ spannend für Fans von Freida McFadden interessant, die gerne hinter die Fassaden scheinbar normaler Familien blicken. Die Geschichte setzt stärker auf Atmosphäre und psychologische Tiefe, bietet aber ebenfalls zahlreiche Fragen und Enthüllungen.
#5 „Die stumme Patientin“ von Alex Michaelides (2019)
Alicia Berenson führt scheinbar ein glückliches Leben mit ihrem Ehemann Gabriel. Doch eines Tages erschießt sie ihn und verstummt danach vollständig. Der Psychotherapeut Theo Faber versucht, herauszufinden, was hinter der Tat steckt und warum Alicia seitdem kein Wort mehr spricht. Je tiefer er in ihre Vergangenheit eintaucht, desto mehr Geheimnisse kommen ans Licht.
„Die stumme Patientin“ ist eine passende Empfehlung für Leser*innen, die bei Freida McFadden besonders die psychologischen Abgründe und die großen Enthüllungen schätzen. Auch hier wird die zentrale Wahrheit lange verborgen gehalten, während sich die Geschichte Schritt für Schritt entwickelt. Der Thriller ist psychologisch komplexer und atmosphärischer als viele McFadden-Bücher, bietet aber einen ähnlich starken Anreiz, bis zur letzten Seite weiterzulesen.
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